Erinnern und vergessen, blühen und welken, werden und sein – Hartung & Trenz widmen sich mit den Mitteln von Text, Licht und Klang der Vielfalt zeitlichen Erlebens. Entlang der Allee des Schlossparks Eggenberg tut sich mit „Räume der Zeit“ ein raumgreifendes Kunstwerk auf, das Zeit nicht als lineare Abfolge, sondern persönliche Erfahrung im Gehen und Sehen versteht. Die Botschaft entsteht in der Bewegung, denn die projizierten Texte verändern sich mit jedem Schritt. Wie Leerzeilen geben Zwischenräume Zeit und Raum zum Nachdenken über das Gesehene. Analog zu diesen Wortbildern entstehen akustische Räume, deren Klang je nach Standort wechselt. Und nicht zuletzt ist auch die Natur ein wesentlicher Bestandteil der Installation: Die Allee mit ihren Baumgruppen und die umliegende Flora und Fauna reichern mit ihrer eigenen Lebendigkeit die künstlerischen Räume mit weiterer Bewegung und Tiefe an.
Biografie
Detlef Hartung und Georg Trenz entwickelten in ihrer über 20jährigen Zusammenarbeit eine eigene Form des künstlerischen Ausdrucks, mit der sie Texte in eindrückliche Bilder verwandeln. Konkrete Sprache wird inhaltlich sowie formal zu bildhaften Zeichen. Die entstehenden Wortbilder erschaffen großflächige Bild-Text-Räume, die in Korrespondenz mit den realen, dreidimensionalen Räumen treten, auf die sie projiziert werden.
Credits
Konzept & künstlerische Arbeit: Hartung & Trenz
Sound: Timber Hemprich
Diese Installation wird mit freundlicher Unterstützung der Kronen Zeitung realisiert.
























